• Sprache
  • 15 Jahre Euroregion Neisse-Nisa-Nysa
  • 15 let Euroregionu Neisse-Nisa-Nysa
  • 15 Jahre Euroregion Neisse-Nisa-Nysa
Euroregion Neisse-Nisa-Nysa Logo

15 Jahre Euroregion Neisse-Nisa-Nysa

Festakt

Kulturzentrum Johanneskirche Löbau
Kulturzentrum Johanneskirche Löbau
15 Jahre Euroregion Neisse – Nisa - Nysa
15 Jahre Euroregion Neisse – Nisa - Nysa

 

Am 6. Dezember 2006 beging die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa mit einem Festakt in der Johanniskirche Löbau das Jubiläum ihres 15 jährigen Bestehens. Sie war bei ihrer Gründung 1991 die erste Euroregion in Ost- Mitteleuropa und umfasst die Grenzregion im Dreiländereck Bundesrepublik Deutschland- Tschechische Republik- Republik Polen mit etwa 1,6 Millionen Einwohnern. Wir besannen uns dabei auf unsere Gründungsziele und Lösungsansätze von Problemen, verdeutlichten die erreichten Erfolge und wagten einen Ausblick in die Zukunft im Zusammenhang mit den europäischen Entwicklungen. Alte und neue Mitstreiter, gewachsene Partnerschaften, bürgerschaftliches grenzüberschreitendes Engagement, kultureller Austausch, Überwindung von Sprachbarrieren, Jugendbegegnungen und zahlreiche realisierte Förderprojekte fanden an diesem Tag eine Plattform und wurde den Teilnehmern und der Öffentlichkeit vor Augen geführt. Es war über die Notwendigkeiten zur europäischen Integration genauso wie über die Chancen und Schwierigkeiten in der deutsch- polnisch- tschechischen Zusammenarbeit zu sprechen. In einer Podiumsdiskussion wurde über den Zugewinn für die Regionalentwicklung durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gesprochen und über zeitgemäße Methoden und Instrumente dazu gestritten. Eine begleitende Ausstellung zeigte zahlreiche Beispiele gelungener grenzüberschreitender Zusammenarbeit.

Eine gelungene Veranstaltung

06.12.2006 Johanneskirche Löbau Die zahlreichen Gäste des Festaktes aus Anlass des 15- jährigen Bestehens der EUROREGION NEISSE-NISA-NYSA, die sich am 6. Dezember im Kulturzentrum Johanneskirche in Löbau versammelten, erlebten eine Veranstaltung, die Ausdruck eines gelebten Miteinanders der Menschen, Gemeinden, Institutionen und Organisationen der deutschen, polnischen und tschechischen Partner war. In persönlichen Beiträgen erinnerten Heinz Eggert, MdL, damals Landrat in Zittau, und die Mitglieder des ersten Präsidiums Jerzy Nalichowski, damals Wojewode in Jelenia Góra, Dieter Liebig, damals Landrat in Görlitz, und Milan Faltus, damals Bürgermeister von Hrádek n.N., an die Anfänge der Euroregion. Viele Hoffnungen und Erwartungen wurden an die grenzüberschreitende Zusammenarbeit geknüpft.

Das Spektrum reichte von Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur, Beseitigung der Umweltschäden und die Hochschulzusammenarbeit über die Entwicklung der Wirtschaft bis zu menschlichen Kontakten von Schulen, bei Kultur und Sport und im sozialen Bereich. Viele dieser Erwartungen konnten besser und schneller erfüllt werden, als man damals annahm, aber manches ist noch zu tun. Nicht unwesentlich trugen über 2600 geförderte Projekte mit einem Umfang von 306 Millionen Euro bei. In einer beeindruckenden Ausstellung von über 500 Exponaten konnten die erreichten Erfolge mit den oft von den grenzüberschreitenden Arbeitsgremien der Euroregion angeregten Projekte gezeigt werden. Es seien nur die Erhöhung der Zahl der Grenzübergänge und grenzüberschreitenden Wanderwege von 13 auf 66, die Renaturierung der Riesengebirgswälder, das Projekt Saubere Neiße, zahlreiche Broschüren, Kalender und Faltblätter auf kulturellem und touristischen Gebiet genannt.

Das Erlernen der Nachbarsprachen, gemeinsame Schulprojekte und die fachliche Zusammenarbeit in Experten- und Projektgruppen brachte auch die menschliche Dimension mit Verständigung und Toleranz nach einer schwierigen Geschichte mit Krieg und Vertreibung zur Geltung. Die Gemeinsamkeiten unserer Grenzregion gilt es auch als Zukunftsfaktor bei der Entwicklung in Europa zu nutzen. Die Aufnahme Polens und der Tschechischen Republik in die Europäische Union vor zwei Jahren war ein lange angestrebtes Ziel und erleichtert einiges in unserer Euroregion.

Herr Kai- Olaf Lang von der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin stellte die Situation bei uns in den Kontext der aktuellen europäischen Entwicklung mit all ihren Chancen aber auch Widersprüchlichkeiten. So wurde dann auch von den Teilnehmern der anschließenden Podiumsdiskussion die Herstellung eines gemeinsamen Kooperations- und Planungsraumes wie einer gemeinsamen Ferienregion als alternativlos eingeschätzt. Die Formation "Klangfarben" besetzt mit jungen Musikern aus der Euroregion gab der Veranstaltung einen künstlerisch überzeugenden und frischen Rahmen.

Die Teilnehmer des Festaktes fanden im Anschluss daran in geselliger Atmosphäre Gelegenheit, mit alten Bekannten aus 15-jähriger Zusammenarbeit zu sprechen, sich am Büfett zu stärken, die Ausstellung zu besichtigen und Informationen über neue Entwicklungen aufzunehmen. Publikationen in Deutsch, Polnisch und Tschechisch aus der Tätigkeit der EUROREGION NEISSE-NISA-NYSA lagen zum Mitnehmen bereit.

Gemeinsam und mit Optimismus können die vor uns liegenden Aufgaben in der Euroregion angegangen werden.

Herr Landrat Vallentin bei der Eröffnung
Herr Landrat Vallentin bei der Eröffnung
Herr Lang beim Vortrag
Herr Lang beim Vortrag
Ausstellung
Ausstellung
Aufsteller
Aufsteller
Podium
Podium
Klangfarben
Klangfarben

Bilderbogen - Euroregion Neisse-Nisa-Nysa

Fotos aus der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa

Video 15 Jahre EUroregion Neisse-Nisa-Nysa

Das Video zum Jubiläum 15 Jahre Euroregion Neisse-Nisa-Nysa steht hier im Dateiformat .wmv (15 MB) zur Verfügung. Zur Ansicht benötigen Sie Windows Media Player. Zum Download bitte den Link mit der rechten Maustaste - "Ziel speichern unter" anklicken.

Euroregionale Akteure

Hier können Sie die Personen sehen, die bei der Entwicklung unserer Euroregion Verantwortung tragen und trugen.

Programm

16:00 - 18:30 Uhr - Musikeinspiel

Bigband Klangfarben mit "Schlossfanfare" und "Ode an die Freude"

Eröffnung und Begrüßung

Eröffnung und Bwgrüßung durch das gegenwärtige euroregionale Präsidium Herr Landrat Günter Vallentin, Präsident der KG ERN e.V. im Beisein von Herrn Hejtman Petr Skokan / Herrn Michał Turkiewicz, Posel a. D.

Persönliche Reflexionen von den Mitgliedern des ersten Präsidiums Herr Jerzy Nalichowski, Woiwode a. D. Herr Dieter Liebig, Landrat a. D. Herr Milan Faltus, Bürgermeister a.D. (i.V. Jiři Drda Primator a.D.)

Referat

"Deutschland, Polen, Tschechische Republik – Gestaltungsaufgaben in Europa" Herr Diplomverwaltungswissenschaftler Kai-Olaf Lang* – Stiftung Wissenschaft und Politik - Berlin

Musikeinspiel

Bigband Klangfarben sowie Magda & Philipp mit "Reizend"

Podiumsdiskussion

"Welcher Zugewinn für die Regionalentwicklung in Niederschlesien, Nordböhmen und der Oberlausitz kann kurz-, mittel- und langfristig aus grenzüberschreitender Zusammenarbeit erwartet werden, sind die derzeitigen Methoden und Instrumente zeitgemäß und ausreichend?"

Moderation: Herr Heinz Eggert – MdL

Ideengeber und Auslöser der Initialkonferenz „Euroregion Dreiländereck“ 1991 mit weiteren sechs Teilnehmern aus verschiedenen Bereichen aus den drei Teilen der ERN

  • Herr Jacek Jakubiec, Präsident der Stiftung für Ökologische Kultur Schloss Czarne (PL);
  • Herr Prof. Albert Löhr; Rektor IHI Zittau (D);
  • Herr Dr. Miroslav Matušek, MirMat Jablonec n. N. (CZ);
  • Herr Bürgermeister Frank Peuker – Vorsitzender Naturpark Zittauer Gebirge, Großschönau (D);
  • Herr Hejtman Petr Skokan, Liberecký kraj (CZ);
  • Herr Marcin Zawiła, Direktor der Bibliothek Jelenia Góra (PL);

Schlusswort

Herr Michał Turkiewicz, Posel a.D., Präsidiumsmitglied ERN

Musikeinspiel

Bigband Klangfarben mit "Love Oh Love/ Mackie Messer/ I´m beginning to see.../ Too hot / Fiesta Latina / Moon River / Turniermappe"

anschließend (ca. 18.30 - 21.00 Uhr) Büfett

* Forschungsfelder: Außen- und Sicherheitspolitik der Republik Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei; EU-Beitritt dieser Länder; Transformations- und Konsolidierungsprozess in den Visegrad-Ländern http://www.swp-berlin.org/de/

Durch das Programm führt Herr Gerhard Watterott, Geschäftsführer KG ERN e. V.

Der Festakt wird ermöglicht durch eine Förderung aus INTERREG III A und Dank freundlicher Unterstützung der Brauerei Löbau und Oppacher Mineralquellen.


Oppacher Minerallquellen
Löbauer Brauerei

Chronologie

Euroregion Neisse-Nisa-Nysa

15 Jahre Euroregion

 
  • Tel. Deutschland: +49 3583 57500
  • Tel. Tschechien: +420 485 340991
  • Tel. Polen: +48 757676470